
GRÜNE Kreistagsfraktion Waldeck-Frankenberg Daniel May, Schuldirektorin Rosel Reiff, GRÜNER Kreisverband Werner Welsch
Mitglieder der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen haben die Mittelpunktschule Goddelsheim besucht. Schuldirektorin Rosel Reiff führte die Anwesenden durch Haus und gab einen Überblick über die Bauarbeiten gemacht und zeigte die schon fertigen Räume. „Schon jetzt kann man erkennen, dass sich die Sanierung der Mittelpunktschule wirklich gelohnt hat. Die fünf Millionen Euro, die der Kreis in die Hand genommen hat, um die Schule von Grund auf zu erneuern sind gut angelegt. Wir zeigen damit: wir wollen ein flächendeckendes Schulangebot in der Mittelstufe erhalten“, lobt Daniel May bildungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Kreistagsfraktion.
Bei dem Besuch wurde aber nicht nur über die Bauarbeiten gesprochen. Schulleiterin Rosel Reiff sprach mit den Mitgliedern der Kreistagsfraktion auch über die Konzepte, welche die Schule von anderen unterscheidet. Bereits aus seinem Studium kannte Daniel May, der auch Vorsitzender des Schulausschusses des Kreistags ist, die von Rosel Reiff erarbeiteten Materialien zur Selbstdiagnose und zur eigenständigen Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht. „Was an der MPS Goddelsheim praktiziert wird, ist so vorbildlich, dass es allen Studenten für das Lehramt Mathematik an der Universität Kassel vorgestellt wird“, erinnert sich May
Schulleiterin Reiff berichtete, dass der Fachkräftemangel auch an den Schulen angekommen sei. Es sei schwierige neue Lehrerinnen und Lehrer anzuwerben bzw. dann auch zu einem Wohnsitzwechsel aufs Land zu bewegen. So pendelten einige Lehrer zwischen Kassel und Goddelsheim. Gerade junge Kollegen, die sich in der Phase der Familiengründung befinden, beantragen dann ihre Versetzung. Die Fluktuation in der Lehrerschaft machte es für Schulleiterin Rosel Reiff nicht einfacher, dass pädagogische Profil der Schule weiterzuentwickeln. „Gerade auch am Arbeitsplatz Ganztagsschule wird deutlich, dass wir im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserer Region noch Nachholbedarf haben. Schulen müssen ihren jungen Lehrerinnen und Lehrern ein Angebot machen können, Familie und Beruf zu vereinbaren“, erklärte Reiff. Dies fand einhellige Zustimmung bei der GRÜNEN Delegation: „Wir im ländlichen Raum müssen gerade im Bereich der Kinderbetreuung flexibler und noch attraktiver für junge Eltern werden“, befand auch Daniel May abschließend.